David Fuks
Psychologe, Schriftsteller, Maler
“Marta Tarsia ist eine Humanistin, die in ihrem Werk die Aktualität des Menschen im Konflikt mit sich selbst und mit seiner Umwelt bekräftigt.”
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Marta Tarsia ist eine Humanistin, die in ihrem Werk die Aktualität des Menschen im Konflikt mit sich selbst und mit seiner Umwelt bekräftigt. Es ist der Mensch unserer Zeit, der die Garanten und die Garantien vermisst, die einst in den heiligen Riten erneuert wurden.
Sehnsucht nach einer Zeit, die aus dieser Gegenwart heraus beschworen wird, einer Gegenwart, die eher aus den robusten Materialien der Ungewissheit gebaut ist als aus der zerbrechlichen Überzeugung, dass eine andere Welt möglich sei.
Eine Gegenwart, in der die Mutterschaft die Gesichter des Schutzes trägt, aber auch das der Verzweiflung, die eine bedrohliche, in ihrer Freiheit beschnittene und ungerechte Gesellschaft weckt, in der der Logos der Politik und der Gerechtigkeit verfallen ist.
Dieser Blick zurück, gefügt aus vögelwerfenden Prometheus-Gestalten, aus Petroglyphen und Hieroglyphen, fasst in den Vögeln, die dem Menschen entgegenfliegen, das Ideogramm der Freiheit zusammen, der ewigen Sehnsucht nach freiem Flug, welche die Conditio humana bekräftigt.
Die menschlichen Gestalten Marta Tarsias scheinen zu einem geheimen Gott zu beten oder Frieden für ein Leid zu suchen, oder vielleicht erbitten sie vergeblich von diesen mythischen Wesen das spärliche Erbarmen, das die mächtigen Menschen ihnen verweigern.
Marta Tarsia beschenkt uns mit diesen figurativen Bildern (in denen die liebenden Umarmungen, die Denker, die angesichts der Einsamkeit der Wüste ihrer eigenen Seele oder am Ufer eines Flusses mit sich ringen, aufrecht vor ihrem eigenen Geflecht aus Fischernetz, das sie in die Geschichte einknüpft) wie Eindringlinge hereinbrechen, um das Abstrakte zu unterbrechen.
Diesmal ist die künstlerische Technik, die Marta Tarsia als vermittelndes Instrument einsetzt, um ihr Werk zu gestalten, und mit der sie den schöpferischen Prozess der Ausarbeitung in ihrer Vorstellung objektiviert, umstritten.
Glücklicherweise drängt bei Marta Tarsia die Technik weder den Inhalt noch die übrigen Elemente der Form in eine untergeordnete Rolle, und dank ihres anerkannten Werdegangs wissen wir zudem um ihre intensive und durchdachte Arbeit, um ihr Engagement für ihren Schaffensprozess, der in ihren früheren Arbeiten verankert ist.
Aus ihrem Selbstbildnis heraus, verstört und sehnsuchtsvoll, wie hinter einer Gardine aus Pixeln, betrachtet Marta uns vom anderen Ende des Saals und lädt uns gewiss ein weiteres Mal ein, ihre Fragen oder ihre Antworten zu vervielfachen.
Übersetzung aus dem Spanischen
Original lesen
Marta Tarsia es una humanista que reafirma en su obra la vigencia del hombre en conflicto consigo mismo y con su entorno. Se trata del hombre de nuestro tiempo que echa de menos los garantes y las garantías, renovados antiguamente en los ritos sagrados.
Añoranza de un tiempo que es evocado desde este presente construido con los robustos materiales de la incertidumbre más que con las frágiles convicciones de que otro mundo es posible.
Presente en el cual la maternidad viste los rostros de la protección pero también el de la desesperación que despierta una sociedad amenazante, afectada en su libertad e inequitativa, en la cual ha periclitado el logos de la política y de la justicia.
Esta mirada hacia atrás, hecha de prometeos lanzapájaros, de petroglifos y jeroglíficos, resume en las aves que van al encuentro del hombre el ideograma de la libertad, del eterno anhelo de vuelo libre que reafirma la condición humana.
Las figuras humanas de Marta Tarsia parecen rogar a algún dios secreto o buscar paz para algún sufrimiento, o tal vez demanden inútilmente de estos seres míticos la exigua piedad que los hombres poderosos les niegan.
Marta Tarsia nos agasaja con estas imágenes figurativas (en las cuales los abrazos amorosos, los pensadores que se debaten ante la soledad del desierto de sus propias almas o a la vera de un río, erguidos ante su propia trama de red de pescadores que los anuda en la Historia) irrumpen como intrusas para discontinuar lo abstracto.
En esta oportunidad, la técnica artística que Marta Tarsia instrumenta como dispositivo mediador para plasmar su obra, objetivando el proceso creativo de elaboración en su imaginación, está sujeta a controversias.
Afortunadamente, en Marta Tarsia, la técnica no subordina ni al contenido ni a los otros elementos de la forma, y, por su reconocida trayectoria, sabemos además de su trabajo intenso y elaborado, de su compromiso con su proceso de producción, que ancla en sus trabajos anteriores.
Desde su autorretrato, perturbada y anhelante, como detrás de un visillo de píxeles, Marta nos observa desde el fondo de la sala y seguramente nos invita, una vez más, a multiplicar sus interrogantes o sus respuestas.